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Weihnachtstauchgang 2009 PDF Drucken E-Mail
Samstag, 29. Mai 2010

Weihnachtstauchgang
Rheinau, 19. Dezember 2009

Uwe & Ingrid: Es war zwar scheisskalt aber ein schöner Tauchgang. Das chlausdiver.jpgWeihnachtstauchen ist einfach ein wunderbarer Jahresabschluss.


Kari: Schon bereit, immer kälter, endlich ins Wasser. Wieder wärmer, gute Sicht, keine Zeit fürs Sprüchli, dann zurück aus dem Wasser, Umziehen brutal kalt, kein Gefühl in den Füssen, sofort an die Wärme.


Willy: Kaum war ich als Samichlaus verkleidet abgetaucht, war schon die erste Gruppe beim Christbaum. Uwe war der Einzige, der ein Sprüchlein aufsagte (da es so lang und schnell gesprochen war, ist es nicht möglich, es hier zu wiedergeben).


Schlissi: Der erste Eindruck, kalt! Ich tauche nicht. Die Anderen brauchen auch Hilfe beim Ein- und Ausstieg. Die Füsse waren am Schluss auch ohne Wasserberührung eingefroren.

José, Koni, Bea: Alle Jahre wieder, zu Hause in der warmen Stube den Christbaum schmücken und dann ab damit ins Auto nach Rheinau. Dort stehen Koni und José schon bereit, um den Baum mit Blei beschwert im Rhein zu versenken. Und danach den Scheinwerfer bis zur Wasseroberfläche runterhängen – alle Handgriffe gehen Hand in Hand – ein eingespieltes Team mit jahrelanger Erfahrung – super – bis in ca. 365 Tagen zum nächsten Einsatz.


Susi: Es ist saukalte nackte Tatsache: Es braucht die Nichttaucher am Weihnachtstauchgang! Wer würde sonst den erbärmlich schlotternden TCW Hardcore-Divers aus den steifgefrorenen Hüllen helfen? Es muss alles sehr schnell gehen: bevor die Tauchkollegen reihenweise auf dem Boden festfrieren, müssen im Akkord Stäbis geöffnet, Flaschen geschlossen, Hände wiederbelebt und Füsse aus Füsslingen geschält werden. Das Christkindli wird vom Gwändli befreit, welches sich problemlos wie eine Rüstung auf den Boden stellen lässt….
Und dann gilt für alle: Nix wie rein in die gute Salmenstube!


Uwe: Fürs Seilauslegen sind wir zu dritt, darum entschliesse ich mich, anstatt das Seil zu verlegen, lieber den Weihnachtstauchgang zu machen. Dank grosszügiger Holzspenden kann ein riesiges Feuer beim Tauchplatz angefacht werden, so wird die Zeit bis zum Eintauchen erträglicher. Dank Bea’s Hilfe schaffe ich es mit klammen Fingern in den Anzug. Zügig geht es mit Ingrid und Uwe ins Wasser. Eine Hammer Sicht – überall hat es Schwebegarnelen. Bis zum Christkindli und Samichlaus sehen wir einige Eglis. Dann Händeschütteln beim Christkindli, Glöckli in Empfang nehmen, beim Samichlaus Sprüchli blötterlen. Am Schluss vom Tauchgang noch den grossen Wels in seiner Höhle begrüsst – ein kurzes Tête à tête mit einem mittelgrossen Hecht. Beim Ausstieg hilft Mike, er öffnet mir sofort die Reissverschlüsse bevor sie einfrieren. Die Kälte zieht beim Umziehen die Füsse hinauf, schnell, schnell das nasse Tauchpuff versorgen. Das steifgefrorene Stäbi passt erst beim zweiten Anlauf in den Kofferraum.
Zum Glück ist der Salmen schön war. Aufwärmen mit einem Kafi Chrüter und einer Flädlisuppe. Nach dem Cordon Bleu macht sich eine wohlige Wärme breit – dem kann zum Abschluss nur mit einem Zwetschgen Sorbet begegnet werden.

Gemeinschaftsbericht

 
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